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GEFÜHLTE SICHERHEIT • 27. – 30. JuliEin mehrdimensionales KunstprojektMehr Sicherheit durch mehr Überwachung und Kontrollen? Wer bedroht meine Sicherheit, wer/was meine Freiheit? Was bedeutet für mich Sicherheit? Was könnte soziale Sicherheit sein? Affektgesteuerte Sicherheitsdebatten und -maßnahmen regen dazu an, über das Thema nachzudenken, mit Interventionen im öffentlichen Raum an den irrationalen Kern zu gehen und Auswege ins Freie zu suchen. Mit Mitteln der Rauminstallation, der theatralen Intervention und des Videoaktivismus werden ideologisch und emotional geprägte Sichtweisen offengelegt, hinterfragt, humorvoll ironisiert und alternative Perspektiven und Szenarien entwickelt. In den drei parallelen Werkstätten lernen die TeilnehmerInnen technische und gestalterische Grundlagen (»Handwerkszeug«). Im gemeinsamen kreativen Prozess entstehen Werke und durch interdisziplinäre Kommunikation und Vernetzung zwischen den Werkstätten wird ein »Gesamkunstwerk« geformt, eine soziale Skulptur. Durch Interaktion mit dem Umfeld in der Gemeinde Aschach sammeln die TeilnehmerInnen Erfahrungen in künstlerischen (teils politischen) Aktionsformen und werden ermutigt, damit an die Öffentlichkeit zu treten. Für alle Beteiligten, auch die BewohnerInnen von Aschach, eröffnet sich ein Lernfeld, das dazu anregt, differenziertere Sichtweisen und Deutungen der Realiät anstelle eines emotional geprägten, verengten Blickwinkels zu entwickeln.
Textil
ist vielfältig und kann sowohl Linie als auch Fläche und
Skulptur, ja Architektur sein. Dichte, Transparenz, Stärke und
Dehnbarkeit des Materials werden ausgelotet und gemeinsam, in
vernetzter Arbeit, wird der Weg vom ersten Knoten bis zum
dreidimensionalen Gebilde mit unseren Händen durchwandert. In
unserem Kontext lassen sich die Texturen auch als Bedeutungsträger
lesen, die Anknüpfungsmaterial für die Theatergruppe liefern:
soziales Netz, Sicherheitszaun, soziale Hängematte... |
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